26.10.16

Unser Kinderhaus wurde geschlossen

Schon vor längerer Zeit hatten wir uns dazu entschlossen, das Kinderhaus zu schließen. Der Grund war, dass bis auf zwei Jungen alle anderen „Kinder“ bereits volljährig und in der Nähe ihrer Secondary School oder ihres Ausbildungsplatzes bei befreundeten Famlien untergekommen sind. Nun wurden auch die letzten beiden Kinderhausbewohner bei Familien aufgenommen, sodass wir das Kinderhaus geschlossen haben. Neue Kinder wollten wir nicht mehr aufnehmen, weil die Verantwortung für die Versorgung und Betreuung eines Kindes bis zur Volljährigkeit sehr sehr groß ist und wir in der Vergangenheit neben der Finanzierung durch Patenbeiträge immer auch auf Spenden angewiesen waren, um sämtliche Kosten zu sichern. Eine (teilweise) Finanzierung durch Spenden ist leider nie ganz gesichert, deshalb möchten und können wir die Verantwortung für weitere Kinder nicht übernehmen. Auch zukünftig werden die ehemaligen Kinderhausbewohner, die ihre Schul- oder Berufsausbildung noch nicht abgeschlossen haben, durch unsere Mitarbeiter betreut und die Kosten für Schulbesuch und Lebensunterhalt durch Patenbeiträge und Spenden getragen.

Die beiden langjährigen Betreuerinnen Fatmata und Kadiatu haben eine großzügige Abfindung von uns erhalten, weil wir sie leider nicht weiter beschäftigen können. Mit der Abfindung sind sie in der Lage, sich mit einem Verkaufsstand selbständig zu machen und damit ihren Lebensunterhalt zu sichern. 

Wir bedanken uns bei allen Paten, die die Kinder zumeist seit vielen Jahren unterstützen und ihnen damit die Chancen auf ein Leben ohne Armut ermöglicht haben bzw. ermöglichen.

Kinderhaus

Löwe für Löwe e.V. hat in Devil Hole, einem Vorort der sierraleonischen Hauptstadt Freetown, ein Kinderhaus in einfacher, landestypischer Bauweise errichtet. Seit 2001 haben hier Kinder, die ihre Eltern im Krieg verloren haben, ein neues Zuhause und eine Ersatzfamilie gefunden.
Die Kinder erhalten Essen und Kleidung, besuchen die Schule und werden medizinisch versorgt. Nach dem Schulabschluss sind Ausbildungs-maßnahmen vorgesehen, damit sich die Kinder eine tragfähige Existenzgrundlage schaffen können.

Zwei Sierra Leonerinnen betreuen die Kinder und wohnen ebenfalls im Kinderhaus.

In der Nähe des Hauses gibt es einen Gemüsegarten zur Selbstversorgung.

 

Ziele sind ...

• Kindern, die ihre Eltern im Krieg verloren haben und auf sich allein gestellt sind, ein neues Zuhause zu geben,

• die Grundbedürfnisse dieser Kinder (Unterkunft, Nahrung, Kleidung, Schulbildung) zu befriedigen und die medizinische Versorgung zu gewährleisten,

• den traumatisierten Kindern dabei zu helfen ihre Erlebnisse zu verarbeiten, damit sie in der Lage sind, ihr Leben aktiv zu meistern und ein Stück Vertrauen in die Welt zurück zu gewinnen,

• den Kindern durch Schulbesuch und Ausbildungsmaßnahmen das Rüstzeug für eine tragfähige wirtschaftliche Existenz zu verschaffen,

• die Lebenssituation der Kinder und damit der Gemeinschaft nachhaltig zu verbessern,

• Hilfe zur Selbsthilfe

 

Finanzierung

Die Kosten für den laufenden Betrieb des Kinderhauses werden zum großen Teil durch Kinderpatenschaften und Kinderhaus-Projektpatenschaften finanziert. Spenden und Einnahmen aus Veranstaltungen ergänzen die Finanzierung bei Bedarf.

Kinderhaus geschlossen

26.10.16

Schon vor längerer Zeit hatten wir uns dazu entschlossen, das Kinderhaus zu schließen. Der Grund war, dass bis auf zwei Jungen alle anderen „Kinder“ bereits volljährig und in der Nähe ihrer Secondary School oder ihres Ausbildungsplatzes bei befreundeten Famlien untergekommen sind. Nun wurden auch die letzten beiden Kinderhausbewohner bei Familien aufgenommen, sodass wir das Kinderhaus geschlossen haben. Neue Kinder wollten wir nicht mehr aufnehmen, weil die Verantwortung für die Versorgung und Betreuung eines Kindes bis zur Volljährigkeit sehr sehr groß ist und wir in der Vergangenheit neben der Finanzierung durch Patenbeiträge immer auch auf Spenden angewiesen waren, um sämtliche Kosten zu sichern. Eine (teilweise) Finanzierung durch Spenden ist leider nie ganz gesichert, deshalb möchten und können wir die Verantwortung für weitere Kinder nicht übernehmen. Auch zukünftig werden die ehemaligen Kinderhausbewohner, die ihre Schul- oder Berufsausbildung noch nicht abgeschlossen haben, durch unsere Mitarbeiter betreut und die Kosten für Schulbesuch und Lebensunterhalt durch Patenbeiträge und Spenden getragen.

Die beiden langjährigen Betreuerinnen Fatmata und Kadiatu haben eine großzügige Abfindung von uns erhalten, weil wir sie leider nicht weiter beschäftigen können. Mit der Abfindung sind sie in der Lage, sich mit einem Verkaufsstand selbständig zu machen und damit ihren Lebensunterhalt zu sichern. 

Wir bedanken uns bei allen Paten, die die Kinder zumeist seit vielen Jahren unterstützen und ihnen damit die Chancen auf ein Leben ohne Armut ermöglicht haben bzw. ermöglichen.
Zurzeit denken wir darüber nach, für welchen guten Zweck wir das Kinderhaus in Zukunft nutzen wollen.

Spendenkonto

Löwe für Löwe e.V.

Postbank Hannover

IBAN: DE91 2501 0030 0902 6953 00

BIC: PBNKDEFF

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